Überschuldungsschlaglichter zum Download

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iff-Überschuldungsschlaglicht 2019/12

iff-Überschuldungsschlaglicht 2019/12

Alltägliches Rechnen im Kontext von Überschuldung

Das 12. Schlaglicht zur Überschuldung von Katharina Angermeier (HAW Hamburg) und Prof. Dr. Harald Ansen (HAW Hamburg) in der Reihe des instituts für finanzdienstleistungen e.V. (iff) in Kooperation mit der Stiftung Deutschland im Plus stellt erste Erkenntnisse zu einem aktuellen Forschungsprojekt vor, das untersucht, wie Überschuldete mit alltäglichen mathematischen Anforderungen umgehen.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2019/11

iff-Überschuldungsschlaglicht 2019/11

Ein Restschuldbefreiungsverfahren bald auch in der Schweiz?

Europa diskutiert derzeit über die Verkürzung der Laufzeit bis zu einer Erteilung der Restschuldbefreiung. Kaum beachtet wird dabei, dass es noch vereinzelte Länder ohne ein solches Verfahren gibt. Das 11. Schlaglicht zur Überschuldung von Dr. Christoph Mattes in der Reihe des instituts für finanzdienstleistungen e.V. (iff) beschäftigt sich mit der möglichen Einführung eines Restschuldbefreiungsverfahrens in der Schweiz.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2019/10

iff-Überschuldungsschlaglicht 2019/10

Falsche Altersvorsorge führt Selbstständige in den Ruin

Das 10. Schlaglicht zur Überschuldung von Brigitte Ommeln in der Reihe des instituts für finanzdienstleistungen e.V. (iff) in Kooperation mit der Stiftung Deutschland im Plus beschäftigt sich mit der Altersabsicherung Selbstständiger. Ommeln stellt dabei fünf zentrale Aspekte rund um die finanzielle Altersabsicherung von Selbstständigen pointiert dar.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/9

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/9

Schuldnerberatung und sozialanwaltlicher Ansatz

Das 9. Schlaglicht zur Überschuldung von Prof. Dr. Ulf Groth beschäftigt sich mit einer überraschenden Ursache von Überschuldung – der nicht Inanspruchnahme sozialer Leistungen. Die meisten Überschuldeten sind überschuldet, weil sie zu wenig Einkommen haben, nicht, weil sie übermäßig hohe Ausgaben haben. Häufig ließe sich das auf einfache Weise ändern. „Den Haushalten wird dringend benötigtes Geld zum Überleben vorenthalten!“, sagt Groth.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/8

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/8

Fall L. - Ein Fallbeispiel der Schuldnerberatung

Frau Broekmans, Schuldnerberaterin beim Caritasverband Kempen-Viersen e.V., schildert die Überschuldungsgeschichte des 32 jährigen Schreiner L., Vater von einem 6 jährigen Sohn und einer 8 jährigen Tochter. Er geriet, wie die meisten Überschuldeten, ohne eigenes Verschulden in seine Situation.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/7

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/7

Fachlichkeit in der Schuldnerberatung

Besonders seit den 1990er Jahren mehren sich die Berichte aus der Praxis der Schuldnerberatung, in denen inadäquate Rahmenbedingungen und der Verlust von Fachlichkeit kritisiert und beklagt werden. Eine Reflexion des arbeitsfeldspezifischen Diskurses um Bestimmungen und Bedrohungen von Fachlichkeit hat deutliche Hinweise auf sich defizitäre Rahmenbedingungen der Schuldnerberatung, sich widersprechende Funktionszuweisungen und damit Begrenzungen der Schuldnerberater_innen in ihren Anstrengungen, nach fachlichen Kriterien zu handeln, ergeben. Je nach finanzieller und personeller Ausstattung und Beauftragungsund Organisationsstrukturen müssen die Berater_innen damit umgehen, dass sie fachlich nicht so handeln können, wie sie sollen und wollen.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/6

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/6

Schuldnerberatung - mehr als nur Expertenberatung?

Bei aller Orientierung, die uns diesen Charme der Restschuldbefreiung bietet, tappt die Schuldnerberatung hinsichtlich ihres ursprünglichen Anliegens, das Problem Verschuldung ganzheitlich zu bearbeiten, inzwischen im Dunkeln und kommt über technokratische Abläufe der Insolvenzmaschinerie nicht mehr oder nur noch selten hinaus. Einem ganzheitlichen Anspruch gerecht zu werden und die Beratung bei Verschuldung wieder mehr als Soziale Arbeit zu sehen erfordert, den Betroffenen die Deutungshoheit der Ziele der Beratung zu überlassen, mit ihnen Möglichkeiten und Wege zu suchen, ihre Ziele zu erreichen um schließlich das zu ermöglichen was Beratung möchte: Zum eigenverantwortlichen Umgang mit Geld und Schulden zu befähigen.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/5

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/6

Verhaltensökonomische Erkenntnisse zu finanziellen Alltagsentscheidungen

"If you always do what you always did, you will always get what you always got" Dieses Eingangszitat liest sich einleuchtend. Will ich mein Leben verändern, so muss ich meine Entscheidungen verändern. Im Kontext von Geld könnte man also sagen: Will ich Vermögen aufbauen, so muss ich ganz einfach so entscheiden, dass mehr Geld rein- als rausfliesst. Ist das wirklich so einfach? Wieso entscheiden wir uns eigentlich so wie wir uns entscheiden? Wie können wir bessere Finanzentscheidungen treffen? Mögliche Antworten auf diese Frage liefert die verhaltensökonomische Forschung der letzten Jahre. Mit der ernüchternden Schlussfolgerung: So einfach ist es leider doch nicht. Und dennoch: Vieles könnten wir besser machen.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/4

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/2

Forderungsinkasso gegenüber Verbrauchern: Der Gesetzgeber ist weiterhin dringend gefragt!

Nach langem Vorlauf konnte die iff Evaluation des Gesetzes gegen unlautere Geschäftspraktiken (GguG) nun abgeschlossen werden. Birgit Vorberg Expertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und Mitglied von Inkassowatch kommentiert in ihrem Überschuldungschlaglicht die Ergebnisse. Das Ziel des GuG Inkassokosten zu begrenzen und transparenter zu machen, wird in der Praxis ins Gegenteil verkehrt. „Der Markt der Inkassodienstleistungen gegenüber Verbrauchern hat sich so für manche Konzerne zu einem lukrativen Wirtschaftszweig entwickelt“, so Vorberg. Die Unternehmen machten sich die weiterhin bestehenden Regelungslücken und Unklarheiten zu Nutze. Der Gesetzgeber sei daher aufgerufen, endlich unmissverständliche Kostenbegrenzungen für die Ersatzpflicht des Verbrauchers in Bezug auf Inkassokosten zu schaffen und eine effektive Aufsicht zu installieren.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/3

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/3

Wenn die soziale Absicherung zur Schuldenfalle wird

Die Abschaffung des Meisterzwangs und die Ich-AGs haben die Zahl der Kleinselbständigen enorm erhöht. Bei dieser Gruppe der armen Selbstständigen verschlingen Krankenkassenbeiträge einen Großteil ihrer Gewinne. Viele von ihnen sind daher von Überschuldung bedroht. Eine dieses Jahr in Kraft getretene Gesetzesreform, die Abhilfe schaffen sollte, geht an ihnen vorbei.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/2

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/2

Anspruchsvoller Job, schlecht bezahlt und unsicher: Überschuldungsberater

Schuldenberatung ist ein noch relativ junges Arbeitsfeld. Ihre Bedeutung hat sie allerdings schon vielfach bewiesen. Die freigiebigere Kreditvergabe seit Anfang der 80er Jahre hatte viele private finanzielle Katastrophen verursacht. Mit der wirtschaftlichen Aufhellung in Deutschland ist Überschuldung von der politischen Agenda gefallen. Zu Unrecht, steigt die Zahl der Überschuldeten doch seit Jahren beständig an und hat mittlerweile jeden 10. Erwachsenen in Deutschland erreicht. Die nach wie vor bei weitem zu geringe Mittelausstattung für diese wichtige Einrichtung ist daher nicht nachvollziehbar.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/1

iff-Ueberschuldungshighlight 2017/1

Die Beratungslücke in der Schuldner- und Insolvenzberatung: Fehlende Beratung für Klein- und Kleinstselbstständige

Wenn von überschuldeten Personen die Rede ist, denkt man zunächst an den Verbraucher. Er bezieht sein Einkommen aus Arbeitsentgelt, Sozialleistungen, Rente oder versucht mit der Kombination aus mehreren Einkommensquellen seinen privaten Haushalt zu finanzieren. Diesen Menschen steht ein öffentlich finaziertes schuldner- und insolvenzrechtliches Beratungsangebot zur Verfügung. Für Kleinst- und Kleinselbstständige, die ihr Einkommen aus wirtschaftlich selbstständiger Tätigkeit erzielen - gemeint sind hier aber nicht die freiberuflichen Tätigkeiten wie Rechtsanwälte oder Steuerberater, sondern die vielen kleinen Handwerker, Kiosk- und Ladenbetreiber sowie Freiberufler mit Dozententätigkeit - existiert eine solche Beratung nicht. Die Folgen sind fatal.
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