iff-Überschuldungsreport 2018

iff-Überschuldungsreport 2018

Studie über die Situation von privater Überschuldung be­trof­fener Menschen in Deutschland 2018: Ausgewertet wurden die Daten von 110.000 über­schul­­deten Haus­halten in 39 Schuldner­­­beratungs­stellen. Die Studie analysiert die Schulden, Verzugszinsen und die Kosten der Rechtsverfolgung bei den verschiedenen Gläubiger­gruppen. Die Studie zeigt, dass die Überschuldeten stark unter der steigenden Wohnkosten leiden. Ein Viertel von Ihnen gibt mehr als die Hälfte dafür aus. (Zum Download: iff-Überschuldungsreport 2018)

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/9

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/9

Das 9. Schlaglicht zur Überschuldung von Prof. Dr. Ulf Groth beschäftigt sich mit einer überraschenden Ursache von Überschuldung – der nicht Inanspruchnahme sozialer Leistungen. Die meisten Überschuldeten sind überschuldet, weil sie zu wenig Einkommen haben, nicht, weil sie übermäßig hohe Ausgaben haben. Häufig ließe sich das auf einfache Weise ändern. „Den Haushalten wird dringend benötigtes Geld zum Überleben vorenthalten!“, sagt Groth.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/8

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/8

Frau Broekmans, Schuldnerberaterin beim Caritasverband Kempen-Viersen e.V., schildert die Überschuldungsgeschichte des 32 jährigen Schreiner L., Vater von einem 6 jährigen Sohn und einer 8 jährigen Tochter. Er geriet, wie die meisten Überschuldeten, ohne eigenes Verschulden in seine Situation.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/7

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/7

Besonders seit den 1990er Jahren mehren sich die Berichte aus der Praxis der Schuldnerberatung, in denen inadäquate Rahmenbedingungen und der Verlust von Fachlichkeit kritisiert und beklagt werden. Eine Reflexion des arbeitsfeldspezifischen Diskurses um Bestimmungen und Bedrohungen von Fachlichkeit hat deutliche Hinweise auf sich defizitäre Rahmenbedingungen der Schuldnerberatung, sich widersprechende Funktionszuweisungen und damit Begrenzungen der Schuldnerberater_innen in ihren Anstrengungen, nach fachlichen Kriterien zu handeln, ergeben. Je nach finanzieller und personeller Ausstattung und Beauftragungsund Organisationsstrukturen müssen die Berater_innen damit umgehen, dass sie fachlich nicht so handeln können, wie sie sollen und wollen.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/6

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/6

"Schuldnerberatung – mehr als nur Expertenberatung?"
Bei aller Orientierung, die uns diesen Charme der Restschuldbefreiung bietet, tappt die Schuldnerberatung hinsichtlich ihres ursprünglichen Anliegens, das Problem Verschuldung ganzheitlich zu bearbeiten, inzwischen im Dunkeln und kommt über technokratische Abläufe der Insolvenzmaschinerie nicht mehr oder nur noch selten hinaus. Einem ganzheitlichen Anspruch gerecht zu werden und die Beratung bei Verschuldung wieder mehr als Soziale Arbeit zu sehen erfordert, den Betroffenen die Deutungshoheit der Ziele der Beratung zu überlassen, mit ihnen Möglichkeiten und Wege zu suchen, ihre Ziele zu erreichen um schließlich das zu ermöglichen was Beratung möchte: Zum eigenverantwortlichen Umgang mit Geld und Schulden zu befähigen.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/5

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/6

"If you always do what you always did, you will always get what you always got"
Dieses Eingangszitat liest sich einleuchtend. Will ich mein Leben verändern, so muss ich meine Entscheidungen verändern. Im Kontext von Geld könnte man also sagen: Will ich Vermögen aufbauen, so muss ich ganz einfach so entscheiden, dass mehr Geld rein- als rausfliesst. Ist das wirklich so einfach? Wieso entscheiden wir uns eigentlich so wie wir uns entscheiden? Wie können wir bessere Finanzentscheidungen treffen? Mögliche Antworten auf diese Frage liefert die verhaltensökonomische Forschung der letzten Jahre. Mit der ernüchternden Schlussfolgerung: So einfach ist es leider doch nicht. Und dennoch: Vieles könnten wir besser machen.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/4

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/2

Nach langem Vorlauf konnte die iff Evaluation des Gesetzes gegen unlautere Geschäftspraktiken (GguG) nun abgeschlossen werden. Birgit Vorberg Expertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und Mitglied von Inkassowatch kommentiert in ihrem Überschuldungschlaglicht die Ergebnisse. Das Ziel des GuG Inkassokosten zu begrenzen und transparenter zu machen, wird in der Praxis ins Gegenteil verkehrt. „Der Markt der Inkassodienstleistungen gegenüber Verbrauchern hat sich so für manche Konzerne zu einem lukrativen Wirtschaftszweig entwickelt“, so Vorberg. Die Unternehmen machten sich die weiterhin bestehenden Regelungslücken und Unklarheiten zu Nutze. Der Gesetzgeber sei daher aufgerufen, endlich unmissverständliche Kostenbegrenzungen für die Ersatzpflicht des Verbrauchers in Bezug auf Inkassokosten zu schaffen und eine effektive Aufsicht zu installieren.
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iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/3

iff-Ueberschuldungsschlaglicht 2018/3

Die Abschaffung des Meisterzwangs und die Ich-AGs haben die Zahl der Kleinselbständigen enorm erhöht. Bei dieser Gruppe der armen Selbstständigen verschlingen Krankenkassenbeiträge einen Großteil ihrer Gewinne. Viele von ihnen sind daher von Überschuldung bedroht. Eine dieses Jahr in Kraft getretene Gesetzesreform, die Abhilfe schaffen sollte, geht an ihnen vorbei.
(Zum Download: iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/3)

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/2

iff-Ueberschuldungsschlaglicht 2018/2

Schuldenberatung ist ein noch relativ junges Arbeitsfeld. Ihre Bedeutung hat sie allerdings schon vielfach bewiesen. Die freigiebigere Kreditvergabe seit Anfang der 80er Jahre hatte viele private finanzielle Katastrophen verursacht. Mit der wirtschaftlichen Aufhellung in Deutschland ist Überschuldung von der politischen Agenda gefallen. Zu Unrecht, steigt die Zahl der Überschuldeten doch seit Jahren beständig an und hat mittlerweile jeden 10. Erwachsenen in Deutschland erreicht. Die nach wie vor bei weitem zu geringe Mittelausstattung für diese wichtige Einrichtung ist daher nicht nachvollziehbar. (Zum Download: iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/2)

iff-Überschuldungsschlaglicht 2018/1

iff-Ueberschuldungshighlight 2017/1

Beratungslücke in der Schulder- und Insolvenzberatung.

Wenn von überschuldeten Personen die Rede ist, denkt man zunächst an den Verbraucher. Er bezieht sein Einkommen aus Arbeitsentgelt, Sozialleistungen, Rente oder versucht mit der Kombination aus mehreren Einkommensquellen seinen privaten Haushalt zu finanzieren. Diesen Menschen steht ein öffentlich finaziertes schuldner- und insolvenzrechtliches Beratungsangebot zur Verfügung. Für Kleinst- und Kleinselbstständige, die ihr Einkommen aus wirtschaftlich selbstständiger Tätigkeit erzielen - gemeint sind hier aber nicht die freiberuflichen Tätigkeiten wie Rechtsanwälte oder Steuerberater, sondern die vielen kleinen Handwerker, Kiosk- und Ladenbetreiber sowie Freiberufler mit Dozententätigkeit - existiert eine solche Beratung nicht. Die Folgen sind fatal.
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iff-Überschuldungsreport 2017

iff-Überschuldungsreport 2017

Studie über die Situation von privater Überschuldung be­trof­fener Menschen in Deutschland bis einschließlich des ersten Quar­tals 2017: Ausgewertet wurden die Daten von 104.000 über­schul­­deten Haus­halten in 39 Schuldner­­­beratungs­stellen. Die Studie analysiert die Schulden, Verzugszinsen und die Kosten der Rechtsverfolgung bei den verschiedenen Gläubiger­gruppen. Die Studie ermöglicht einen ersten Blick auf die Ergebnisse der Insolvenz­rechts­reform – Kaum ein Schuldner kann verkürzen, die Reform ist ein Schlag ins Wasser (Zum Download: iff-Überschuldungsreport 2017)

iff-Discussion paper 2017/1

iff-Discussion paper 2017/1

Debt relief systems are implemented by governments to manage the problem of over-indebtedness, however, differences in systems exist across nations. Some systems, such as that in the United States, are favourable towards the consumer and enable a quick discharge of debts through bankruptcy and a fresh start for the consumer. Other systems, such as that in Germany, are more favourable towards the creditor. They require the consumer to lock into a minimum period of debt repayments before their debts can be formally discharged through bankruptcy. (Zum Download: iff-Discussion paper 2017/1)

iff-Überschuldungsschlaglicht 2017/1

iff-Ueberschuldungsschlaglicht 2017/1

Beratungslücke in der Schuldner- und Insolvenzberatung.

Wenn von überschuldeten Personen die Rede ist, denkt man zunächst an den Verbraucher. Er bezieht sein Einkommen aus Arbeitsentgelt, Sozialleistungen, Rente oder versucht mit der Kombination aus mehreren Einkommensquellen seinen privaten Haushalt zu finanzieren. Diesen Menschen steht ein öffentlich finanziertes schuldner- und insolvenzrechtliches Beratungsangebot zur Verfügung. Für Kleinst- und Kleinselbstständige, die ihr Einkommen aus wirtschaftlich selbstständiger Tätigkeit erzielen - gemeint sind hier aber nicht die freiberuflichen Tätigkeiten wie Rechtsanwälte oder Steuerberater, sondern die vielen kleinen Handwerker, Kiosk- und Ladenbetreiber sowie Freiberufler mit Dozententätigkeit - existiert eine solche Beratung nicht. Die Folgen sind fatal. (Zum Download: iff-Überschuldungsschlaglicht 2017/1)

iff-Überschuldungsreport 2016

iff-Überschuldungsreport 2016

Studie über die Situation von privater Überschuldung be­trof­fener Menschen in Deutschland bis einschließlich des ersten Quar­tals 2016: Ausgewertet wurden die Daten von 61.723 über­schul­­deten Haus­halten in 21 Schuldner­­­beratungs­stellen. Die Studie analysiert die Schulden, Verzugszinsen und die Kosten der Rechtsverfolgung bei den verschiedenen Gläubiger­gruppen und enthält eine Son­der­auswertung zu digitalen Arbeitshilfen in der Schuldnerberatung. (Zum Download: iff-Überschuldungsreport 2016)

iff Over-Indebtedness Report 2016 – Over-Indebtedness in Germany

The annual iff Over-Indebtedness Report is a national survey of over-indebted house­holds in Germany that have sought help from money advice organisations. The aim of the study is to provide robust data for stakeholder groups in politics, government and money advice, for affected households and financial services institutions, in order collectively to identify solutions to the problem of over-indebtedness and mitigate its consequences. (Key findings of 2016 report in English)

Tabellenteil des iff-Überschuldungsreports 2016

Tabellen aus der Studie 2016

Die Daten zu den nicht selbständigen Überschuldeten sind als Tabellen-Datei abrufbar.

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