iff-Überschuldungsreport

Jährliche Studie zur Situation überschuldeter Haushalte in Deutschland basierend auf Daten von Schuldnerberatungsstellen

Überschuldung in Deutschland ist ein gesellschaftliches Phänomen. Jährlich sind Millionen Haushalte betroffen. Familien werden dauerhaft von gesellschaftlicher und sozialer Teilhabe ausschlossen. Kinder werden an einer unbeschwerten Entwicklung gehindert. Überschuldung löst Krankheit und Armut aus, verursacht volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe und wirkt sich auch auf viele andere Lebensbereiche negativ aus.

Der iff-Überschuldungsreport ist eine jährlich erscheinende bundesweite Studie zur Situation überschuldeter Haushalte, die die Hilfe von Schuldnerberatungsstellen in Anspruch nehmen. Sie basiert auf ca. 12.000 Fällen. Ziel der Studie ist es, den beteiligten gesellschaftlichen Gruppen aus Politik, Verwaltung und Schuldnerberatung, den betroffenen Haushalten und den Anbietern von Finanzdienstleistungen belastbare Daten zur Verfügung zu stellen. Ziel ist es gemeinsam Lösungen zu finden, um das Überschuldungsproblem zu bekämpfen und die negativen Überschuldungsfolgen zu verringern. Im Gegensatz zu anderen Studien handelt es sich nicht um einen Atlas, der die Überschuldungsbetroffenheit einzelner Regionen nachzuweisen versucht, sondern um eine Beschreibung der wirtschaftlichen und sozialen Realität der Menschen, die ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können.